Auflagen zur Nutzung der Sporthallen Londorf/Staufenberg/Lollar und zur Durchführung des Spielbetriebs im Handball

Allgemeine Vorbemerkung

Der Sportbetrieb ist in einem erweiterten Umfang gestattet. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb ist unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene sowohl als Individual-, als auch als Kontaktsport möglich. Zwischen den Sportlerinnen und Sportlern muss daher der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Eine Beschränkung der Gruppen- bzw. Teilnehmergröße findet nicht mehr statt.

Nach § 2 Abs. 2 vorletzter Satz Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie sind Zuschauer nach den allgemeinen Regelungen, die für Zusammenkünfte und Veranstaltungen gelten (§ 1 Abs. 2b), insbesondere der Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand sowie der Regelobergrenze von 250 Personen, gestattet. Begleitpersonen der Sportlerinnen und Sportler, insbesondere etwa Betreuerinnen und Betreuer, Trainerinnen und Trainer, Aufsichtspersonen bei Minderjährigen (Erziehungsberechtigte, Mütter und Väter oder Verwandte), welche die Kinder und Jugendliche zum Training oder zum Wettkampf bringen oder währenddessen betreuen, dürfen sich weiterhin unter Wahrung der ansonsten geltenden Kontaktbeschränkungen während des Trainings oder Wettkampfs auf der Sportanlage aufhalten.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports ist gestattet, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt. Dieses ist von der zuständigen Behörde zu überprüfen. Die Vorbereitung auf und die Abnahme von sportpraktischen Abiturprüfungen, Einstellungstests, Leistungsfeststellungen sowie anderen Prüfungen in Ausbildungen und Studiengängen, bei denen Sport wesentlicher Bestandteil ist, ist ebenso wie der Schulsport ebenfalls gestattet.

A. Allgemeine Hygieneregeln Sportbetrieb

Trainings- und Wettkampfbetrieb ist gestattet, wenn
• nur die persönliche Sportbekleidung und -ausrüstung einschließlich Badeschuhen, Handtüchern und ähnlichem verwendet wird,
Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden,
Umkleiden, Wechselspinde und Schließfächer sowie sanitäre Anlagen (Dusch- und Waschräume, Toiletten) nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Hygiene genutzt werden und sichergestellt ist, dass dort der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann,
• der Zutritt zur Sportstätte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt und
• Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert Koch-Institutes keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden.
Zuschauer sind unter den allgemeinen Regelungen für Zusammenkünfte und Veranstaltungen (§ 1 Abs. 2b) gestattet. Insbesondere ist auf die Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, darunter der Mindestabstand zwischen Zuschauern sowie die Regelobergrenze von 250 Personen, zu achten. Für den Trainings- und Wettkampfbetrieb von Profi- und Spitzensportler bedarf es eines umfassenden Hygienekonzepts.

B. Hygieneregeln

I. Trainingsbetrieb

Der jeweilige Übungsleiter/Trainer (ÜL) fungiert als zuständiger Corona-Beauftragter und kontrolliert vor Trainingsbeginn,

– dass genügend Handseife und Papierhandtücher in den Toiletten zur Verfügung stehen
– dass Hand- und Flächendesinfektionsmittel in der Halle vorhanden sind
– dass er seine Mund-Nasenschutz-Maske griffbereit hat
– dass die neuen Regeln in der Halle ausliegen
– dass Fenster und Türen zur Durchlüftung vor Einlass der Teilnehmer geöffnet werden
– dass die Teilnehmerliste für die jeweilige Einheit vorbereitet ist
– dass die Umkleideräume und Duschen nach Vorgabe der Hallenbetreiber genutzt werden bzw. verschlossen bleiben
Die Teilnehmer reisen bereits umgezogen zur Trainingseinheit stets individuell an und ab. Fahrgemeinschaften mit ÜL oder anderen Teilnehmern zu oder von der Sportstätte sind zu vermeiden und im Ausnahmefall nur unter Verwendung einer Mund-Nasenschutz-Maske zulässig.

Die Trainingsteilnehmer werden vor Trainingsbeginn nach ihrem Gesundheitszustand befragt.

Gesundheitlich eingeschränkte Teilnehmer werden von der Trainingseinheit ausgeschlossen.

Die Teilnehmer bringen ihre eigenen Handtücher und Getränke und möglichst auch Bälle zum Training mit.

Eltern oder Begleitpersonen dürfen sich grundsätzlich unter Wahrung der ansonsten geltenden Kontaktbeschränkungen während des Trainings oder Wettkampfs auf der Sportanlage aufhalten.

Trainingsbeginn

Jede Trainingseinheit beginnt und endet vor der Halle, um den direkten Kontakt mit anderen Gruppen in den Hallen zu vermeiden. Der Mindestabstand muss zwischen den Spielerinnen und Spielern auf dem Spielfeld im Gegensatz zur Kabinennutzung nicht eingehalten werden. Eine Beschränkung der Gruppen-bzw. Teilnehmergröße findet nicht mehr statt.

Der ÜL empfängt die Teilnehmer vor der Halle, überprüft die Teilnehmerliste und weist die Teilnehmer auf die einzuhaltenden Hygieneregeln hin und überwacht deren Befolgung.

Die Teilnehmer betreten die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten, waschen und desinfizieren anschließend ihre Hände, bevor sie die Spiel-/Trainingsfläche betreten.

Trainingsende

Zwischen den Trainingseinheiten sollte eine Pause von 15 Minuten vorgesehen werden, um Hygienemaßnahmen sowie Lüftung durchzuführen und einen kontaktlosen Gruppenwechsel zu ermöglichen.

Die Teilnehmer verlassen die Sportanlage unmittelbar nach Ende der Einheit bzw. nach dem Duschen. Unnötige Kabinenaufenthalte sind zu vermeiden.

Der ÜL desinfiziert nach Trainingsende mit den Teilnehmern alle betätigten Tür- und Fenstergriffe, Lichtschalter, Handlaufgeländer, Klospülungen und Wasserhahnarmaturen ebenso wie alle genutzten Trainingsutensilien.

II. Hygieneregeln Spielbetrieb

Unmittelbar Spielbeteiligte

Unmittelbar Spielbeteiligte sind die Spieler*innen, Trainer- und Betreuer*innen und Schiedsrichter*in aller Mannschaften sowie ggf. weitere Offizielle der Vereine, sofern Sie am Trainings- und Spielbetrieb der Mannschaften direkt beteiligt sind.

Weitere Spielbeteiligte

Die weiteren Spielbeteiligten sind zum einen aktiv Spielbeteiligte, die während des Spiels auf bzw. direkt am Spielfeldrand zum Einsatz kommen und wo die Abstandswahrung zu unmittelbar Spielbeteiligten nicht vollständig gewährleistet werden kann. Dabei handelt es sich um das Kampfgericht und Wischer*in. Für diesen Personenkreis sind besondere Schutzmaßnahmen vorzusehen. Für passiv Spielbeteiligte, die sich während des Spiels im Innenraum bzw. am Spielfeldrand aufhalten, und wo der Abstand zu unmittelbar Spielbeteiligten gewahrt werden kann, gelten die üblichen Schutzvorkehrungen und der verpflichtende Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes.

Nachverfolgung möglicher Infektionsketten

Sämtliche Spielbeteiligte müssen im Vorfeld eines Spiels zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 erfasst werden.

Dazu geben die Mannschaften vor Eintritt in die Halle ausgefüllte Listen aller am Spiel direkt oder indirekt beteiligter Personen (Name, Adresse, Telefonnummer) an der Eingangskontrolle ab. Die Listen müssen außerdem eine Bestätigung erhalten, dass keine der Beteiligten Corona-Symtome aufweisen und gesund sind.

Der Eintritt in die Halle erfolgt über separate Eingänge für Mannschaften und weitere Spielbeteiligte; andernfalls werden Zeitfenster für alle Spielbeteiligten festgelegt, in denen sie die Halle betreten und verlassen.

Der Eingangsbereich ist entsprechend durch Verantwortliche des Heimvereins zu besetzen. Je nach allgemeiner Infektionslage und gegebenenfalls in Absprache mit den lokalen Behörden wird auf folgende verpflichtende Maßnahmen bei Ankunft aller Spielbeteiligten zurückgegriffen:
• Desinfektion
• Erfassung aller beteiligten Personen (zur Kontaktnachverfolgung)
• Mund-Nasen-Schutz: sonst kein Zutritt
• Symptomfragebogen: bei Ja kein Zutritt

1. Anreise und Halle

Anreise der Mannschaften und Schiedsrichter zur Halle
Die Anreise der Mannschaften erfolgt in der Regel im Mannschaftsbus oder individuell mit dem PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn. Auf Fahrgemeinschaften sollte zunächst verzichtet werden. Bei Anreise im Mannschaftsbus ist dieser vor Zutritt der Teams ausreichend zu desinfizieren. Spieler*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Die Mitfahrt ist auf die unmittelbar Spielbeteiligten zu begrenzen, sodass Abstände zwischen den Mitfahrern bestmöglich eingehalten werden können.
Spieler*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Heimteams sowie auch die Schiedsrichter*innen reisen individuell und nach Möglichkeit im PKW an. Auf Fahrgemeinschaften soll verzichtet werden.
Der Zugang von Mannschaften und Schiedsrichtern erfolgt über einen separaten Eingang, der entsprechend gekennzeichnet ist bzw. auf den Helfer des Vereins gesondert hinweisen. Auch wird eine zeitliche Entkopplung der Ankunft von Heim- und Gastmannschaft sowie Schiedsrichtern vorgenommen. Die Gastmannschaften werden ca. 1:30 Stunde vor Spielbeginn in die für sie vorbereiteten Kabinen eingelassen. Die Heimmannschaft folgt 1:15 Stunde vor Spielbeginn.
Die Registrierung der unmittelbar Spielbeteiligten wird am Eingang (z.B. Abgabe Liste Auswärtsmannschaft) vorgenommen und auf Verlangen nachgewiesen.
Anreise der weiteren Spielbeteiligten
Die Anreise der weiteren Spielbeteiligten erfolgt individuell und nach Möglichkeit im PKW. Auf Fahrgemeinschaften soll verzichtet werden.
Sämtliche weitere Spielbeteiligte haben sich nach ihrer der Ankunft bei den entsprechenden Helfern des Heimvereins zu melden, die einen Nachweis aller anwesenden Spielbeteiligten (s. Vorlage) führen.
Der Zugang erfolgt wenn möglich und notwendig über einen separaten Eingang, alternativ zeitlich entkoppelt von anderen Spielbeteiligten. Beim Check-In werden in Absprache mit der lokalen Behörde folgende Schutzmaßnahmen in Betracht gezogen bzw. umgesetzt:
• Desinfektion;
• Mund-Nasen-Schutz: sonst kein Zutritt;
• Symptomfragebogen: bei Ja kein Zutritt

2. Kabinen / Räume

Angrenzende freie Räumlichkeiten oder weitere Kabinen werden als zusätzliche Umkleidemöglichkeit genutzt. In den Kabinen ist auf die Abstandseinhaltung von 1,5m zu achten. Der Aufenthalt in den Kabinen ist auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.
In der Schiedsrichter*innen-Kabine dürfen sich maximal drei Personen zeitgleich aufhalten.
Im separaten Raum für das Kampfgericht dürfen sich maximal drei Personen zeitgleich aufhalten. Alle Personen müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die PIN-Eingaben vor und nach dem Spiel müssen durch die zuständigen Mannschafts-Vertreter und Schiedsrichter einzeln erfolgen. Im Fall eines angekündigten Einspruchs müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, um die Abstände einzuhalten.
Für die medizinische Vorbereitung der Spieler*innen ist für jeden Teamphysiotherapeut – wenn möglich – ein separater Raum vorzusehen. Dieser Raum darf nur von einem Physiotherapeuten und einem(r) Spieler*innen betreten werden. Vor Betreten und nach Verlassen sind die Hände zu desinfizieren, alle Personen tragen einen Mund-Nasen-Schutz, der Physiotherapeut zusätzlich Einmal-Handschuhe.
Zeitnahes Duschen nach dem Sport wird vorausgesetzt. Die Anzahl der Personen in den Duschräumen ist auf die Anzahl der vorhandenen Duschen zu minimieren und soll in entsprechend großen Gruppen nacheinander erfolgen. Die Verweildauer in den Umkleidekabinen und Duschen ist auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn es die räumlichen Gegebenheiten zulassen (Halle Londorf), können mehrere Kabinen und Duschen für die Teams genutzt werden. Nach dem Duschen Verlassen die Beteiligten unmittelbar die Kabinen und die Halle. Ein Aufenthalt an den Spielerein- und –ausgängen ist nicht gestattet.
Materialien der aktiv Spielbeteiligten sollten, wenn möglich, in den Autos/ Bus bzw. einem abschließbaren Raum gelagert werden.
Regelmäßige Durchlüftung sowie Reinigung der Räumlichkeiten werden, nachdem die Mannschaften die Kabinen verlassen haben, vorgenommen, vor allem wenn mehrere Spiele am selben Tag und damit verbundene Mehrfachnutzung der Kabinen erfolgt. Die dafür notwendige Pause der Kabinennutzung wird berücksichtigt.

3. Zugangsbereich zum Spielfeld (Spielfeldzugang)

Die Mindestabstandsregelung im Spielfeldzugang muss zu allen Zeitpunkten (Aufwärmen, Betreten des Spielfeldes, in der Halbzeit, nach dem Spiel) eingehalten werden. Eine Entzerrung des Spielfeldzugangs erfolgt über rechts/links-Verkehr, Markierung der Laufwege usw.
Wenn durch bauliche Vorgaben der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (Halle Londorf), wird durch geeignete Maßnahmen (z.B. Ordnungsdienst) ein geordneter und abstandswahrender Zu- und Abgang gewährleistet. (Vorfahrtsregelung / „first come, first served“)

4. Auswechselbereich / Mannschaftsbänke

Der Platz für die Mannschaftsbänke wird größtmöglich gewählt, um eine entsprechende Entzerrung zu schaffen. Dort wo möglich, behalten Spieler*innen sowie Betreuer*innen ihren angestammten Platz auf der Mannschaftsbank.
Medizinisches Personal darf im Bedarfsfall von außerhalb der Coachingzone auf das Spielfeld kommen. Zu behandelnde bzw. medizinisch zu betreuende Spieler*innen müssen zu diesen Zwecken nach Information des Kampfgerichts das Spielfeld verlassen.
Die Mannschaftsbänke werden vor dem Eintreffen der Mannschaften und in der Halbzeit durch das Reinigungspersonal zu desinfiziert.

5. Zeitnehmertisch

Der Laptop sowie die Maus zur Eingabe des Elektronischen Spielberichts sowie das Bedienpult zur Steuerung des Anzeigensystems werden vor und nach dem Spiel zu desinfiziert.
Sollten Desinfektionsvorgaben nur bedingt eingehalten werden können, müssen Zeitnehmer und Sekretär sowie ggf. Delegierter Einweg-Handschuhe tragen.
Für die Kommunikation des Delegierten/Sekretär mit den Team-Offiziellen, z.B. bei Unstimmigkeiten im Spielgeschehen, müssen weiterhin die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Im Falle einer direkten Kommunikation mit den Mannschaftsverantwortlichen bzw. Schiedsrichtern ist vom Delegierten ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

6. Wischer*innen

Wischer*innen tragen einen Mund-Nasen-Schutz und Einweg-Handschuhe. Bei minderjährigen Wischern muss eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegen. Wischer/Wischmops sind vorab zu desinfizieren.

C. Zeitlicher Spielablauf

1. Aufwärmphase

Die Reinigung bzw. Desinfektion von Toren, Bällen, u.ä. erfolgt vorab so wie bei Bedarf in der
Halbzeit.
Heim- und Gastmannschaft betreten und verlassen das Spielfeld mit Verzögerung (mind. 1 Minute); wenn möglich auch über verschiedene Auf- bzw. Eingänge (Halle Lollar).
Jeder Spieler verfügt über sein eigenes Handtuch, seine eigene Trinkflasche usw. (individuelle Kennzeichnung).
Die Aufwärmphase soll in beiden Hälften 40 min. vor Spielbeginn erfolgen.

2. Technische Besprechung

Falls die Kabinengröße der Schiedsrichter im Hinblick auf die Einhaltung der Abstandsregeln und der für die Durchführung der Technischen Besprechung erforderlichen Personenzahl nicht ausreicht (ggf. Halle Londorf), werden angrenzende freie Räumlichkeiten genutzt.
An der Technischen Besprechung nehmen teil: Delegierter – soweit angesetzt; Schiedsrichter; Sekretär; max. 1 Vertreter Heim und Gastverein
Alle Personen tragen einen Mund-Nasen-Schutz und desinfizieren sich die Hände. Die Kabine wird im Anschluss desinfiziert.

3. Einlaufprozedere

Beide Mannschaften laufen nacheinander ein. Die Spieler*innen jeder Mannschaft
betreten jeweils hintereinander das Spielfeld. Die Aufstellung erfolgt mit Abstand. Die
Heimmannschaft geht nach dem Einlaufen zum Bankbereich, d.h. es erfolgt kein
gemeinsames Aufstellen und kein gemeinsames Abklatschen der Mannschaften. Auf
den Sportlergruß sowie Handshake direkt vor dem Anpfiff wird ebenfalls verzichtet.
Zusätzliche Personen einer Einlaufzeremonie, wie z.B. Einlauf- oder Ballkinder sind vorerst nicht gestattet.

4. Während des Spiels

Eine Desinfizierung der Kabinen wird durch das Reinigungspersonal in der 1./2. Halbzeit vorgenommen, wenn keine Personen anwesend sind.
Die Wischer*innen betreten nur auf Anweisung der Schiedsrichter das Spielfeld. Die Spieler*innen halten einen Sicherheitsabstand zu den Wischer*innen ein.
Das Time-Out wird unter Einhaltung des Mindestabstands zum Zeitnehmertisch vorgenommen.
Spieler*innen verzichten auf das Abklatschen untereinander bei Torerfolg o.ä..
Die personifizierten Getränkeflaschen und Handtücher werden eigenständig von der Mannschaftsbank aufgenommen und nicht durch Mitspieler angereicht.

5. Halbzeit

Das Spielfeld muss in folgender Reihenfolge verlassen werden: Schiedsrichter, Heim, Gast. Sofern verschiedene Eingänge genutzt werden können, sind diese zu kennzeichnen und können dann unter Einhaltung der Abstandsregelungen auch zeitgleich vorgenommen werden.
Auf eine Entzerrung der Zugangswege zu den Kabinen und beim Rückweg auf das Spielfeld zur Wiederaufnahme der 2. Halbzeit wird geachtet und ggf. mit geeigneten Maßnahmen (z.B. Ordnungspersonal) sichergestellt.
Eine Desinfektion der Mannschaftsbänke ist nach Verlassen der Spielfläche von den unmittelbar Spielbeteiligten durch das Reinigungspersonal sicherzustellen. Eine Reinigung/Desinfektion des Equipments ist ebenfalls vorzunehmen.

6. Nach dem Spiel

Das Spielfeld muss in folgender Reihenfolge verlassen werden: Schiedsrichter, Heim, Gast. Sofern verschiedene Eingänge genutzt werden können, sind diese zu kennzeichnen und können dann unter Einhaltung der Abstandsregelungen auch zeitgleich vorgenommen werden. Eine Ansammlung von Personen im Zugangsbereich zu den Kabinen ist unbedingt zu vermeiden
Eine Pressekonferenz findet bei Bedarf nur unter Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen statt. Die Interviewpositionen und -anzahl sind unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen zu minimieren.
Die Abreise hat nach räumlicher und zeitlicher Trennung analog zur Anreise zu erfolgen.

7. Sonstiges

Der Mindestabstand der Fotografen zu Schiedsrichtern und Spieler*innen wird von Ordnern überwacht.
Die Platzierung von Spendern mit Desinfektionsmitteln, Seife etc. wird durch Beschilderung erkennbar gemacht.
„Open Door“ zur Vermeidung von Kontakt mit Türklinken.
Die Nutzung der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts wird empfohlen.
Die Videoaufnahmen werden unter Wahrung des Mindestabstandes zu allen Spielbeteiligten von der Tribüne aus (Halle Lollar) bzw. Bühne (Halle Londorf) gefertigt.

III. Spielbetrieb im Handball unter Beteiligung von Zuschauern

Folgende Annahmen liegen dem Konzept zu Grunde:
Der Handball-Spielbetrieb ist unter Auflagen zum Hygieneschutz auch wieder mit Zuschauern möglich, allerdings zunächst nur mit einer teilweisen Nutzung der vorhandenen Kapazitäten.
Wie in anderen Handlungsfeldern ist der Mund-Nasen-Schutz für die nicht direkt am Spiel beteiligten Teilnehmer und insbesondere Zuschauer verpflichtend.
Die Zuschauerzahl kann in Stufen gesteigert werden, wenn sich das Veranstaltungskonzept und die ergriffenen Maßnahmen unter Berücksichtigung der regionalen Verordnungen als wirkungsvoll erweisen.
Aufgrund des vom RKI empfohlenen Mindestabstandes von 1,5m und der 3m² Regelung pro Person können in der Lumdatalhalle Londorf maximal 100 Personen sowie in der Halle Lollar/Nord maximal 80 Personen platziert werden.
Gastzuschauer werden solange die Einschränkungen gelten bei Spielen der 1. Frauenmannschaft sowie der 1. Männermannschaft nicht zugelassen.

1. Anreise- und Abreisemanagement

Die Anreise der Zuschauer erfolgt individuell mit dem PKW oder mit öffentlichen
Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn. Auf Fahrgemeinschaften sollte zunächst verzichtet werden.
Die Klärung der Parkplatzkapazitäten wird vor dem Spiel vorgenommen. Ebenso die Wegführung zu den Halleneingängen; Markierung von Warteflächen für Abstandswahrung;
Info bei Überlastung der Einlasskontrolle; frühzeitige Hinweisbeschilderung über Laufrichtungen und Verhaltensregeln, um Kreuzungen von Besuchern/Besucherinnen zu vermeiden; erst den vorherigen Gast Abstand nehmen lassen, dann herantreten (1-in -1-out-Prinzip), Kontrolle der Desinfektionspflicht.
Die Zuschauer werden vor dem Betreten der Halle nach vorhandenen Corona-Symtomen befragt. Bei vorliegenden Symtomen wird dem Zuschauer das Betreten der Halle untersagt. Die Eintrittskarte darf in diesem Falle nicht weitergegeben werden und verfällt.

2. Ticketing/Eintrittskarten

Das Ticketing erfolgt über die Website der HSG Lumdatal online, personalisiert unter Abgabe der notwendigen Kontaktdaten, um einen direkten Kontakt zwischen den Zuschauer und den Kassierern sowie Ansammlungen an der Kasse zu vermeiden. Die Eintrittskarte beinhaltet auch die Angabe des jeweilig zugewiesenen Sitzplatzes und darf nicht weitergegeben oder getauscht werden.
Die Anzahl der verfügbaren Karten ist auf die maximale Anzahl der für die jeweilige Halle erlaubten Zuschaueranzahl begrenzt. Bei Eintritt in die Halle zeigen die Zuschauer die personalisierte „Eintrittskarte“ zur Überprüfung der Eintrittsberechtigung den Kassierern vor. Danach werden die Zuschauer auf die auf dem Boden markierten Wege zu ihren Sitzplätzen hingewiesen und dabei durch Helfer unterstützt.

3. Einlass- und Auslassmanagement

Der Ein- bzw. Ausgang wird nach dem Einbahnstraßensystem geregelt.
Zuschauer betreten die Halle Londorf durch die als Eingang gekennzeichnete Tür und verlassen diese durch die als Ausgang gekennzeichnete Tür. Die entsprechenden Laufwege sind auf dem Boden markiert. Zwischen dem Ein- und Ausgang wird eine räumliche Trennung durch die Anbringung eines Absperrbandes bis zum Eintritt in die Halle angebracht. Helfer überwachen die Einhaltung der Laufweg.
Die Halle Lollar/Nord betreten die Zuschauer die Halle durch den Haupteingang und verlassen diese durch den tribünenseitigen Notausgang am Hallenende. Hier findet kein Begegnungsverkehr statt. Auch hier werden die Laufwege durch Markierungen und Beschilderung an den Türen angezeigt.
Es besteht für alle Beteiligten mit Betreten der Halle die Verpflichtung zum Tragen eines geeigneten Mund-Nase-Schutzes. Während des Spiels dürfen die Zuschauer auf ihrem Platz und unter Einhaltung des Mindestabstandes den Mund-Nasen-Schutz abnehmen. Mit Verlassen des Sitzplatzes ist der Mund-Nasen-Schutz wieder zu tragen.

4. Maßnahmen zum Hygieneschutz ab/bei Hallenzutritt

An den Ein- und Ausgängen werden Desinfektionsmittel durch entsprechende Spender zur Verfügung gestellt. Auf die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts wird hingewiesen.
Die Zuschauer werden während des Spiels und in den Pausen über den Hallensprecher bzw. von Helfern aufgefordert, ihre Plätze einzunehmen und möglichst nicht in den Foyer-/ Umlaufbereichen der Veranstaltungsstätte zu verweilen

5. Betrieb von Gastronomie

Grundsätzlich sollen zu den Spielen Speisen und Getränke angeboten werden. Um den nötigen Mindestabstand und eine gute Belüftung zu gewährleisten findet der Verkauf von Speisen und Getränken in der Halle Lollar außerhalb der Halle an zwei unterschiedlichen und voneinander getrennten Ständen (Pavillons) auf dem Vorplatz statt. Das Standpersonal wird in die jeweilige Tätigkeit eingewiesen und trägt während des Verkaufs einen Mund-Nasen-Schutz sowie Einmalhandschuhe. Markierungen zur Laufwegtrennung sowie Abstandswahrung werden auf dem Boden angebracht.
In der Halle Londorf findet Verkauf in dem Hallenvorraum statt. Hier werden die Essensausgabe sowie die Getränkeausgabe räumlich voneinander getrennt und entsprechende Laufwege und Mindestabstände durch Bodenmarkierungen und Absperrbänder vorgegeben. Für das Standpersonal gilt ebenfalls das oben Gesagte.

6. Toilettennutzung

Eine Laufwegtrennung wird bestmöglich durch Bodenmarkierungen sichergestellt. Eine Teilsperrung der Anlagen wird zur Abstandswahrung durchgeführt
Zusätzliche Desinfektionsspender werden vor den Toiletteneingängen vorgesehen und deren Nutzung vorgeschrieben.

7. Optimierung Hallenbelüftung

Zur Optimierung der Hallenbelüftung werden vor und nach dem/n Spiel/en sowie in der/n Halbzeit/en Türen und Fenster einschl. Notausgängen geöffnet.

8. Schutz der Spieler*innen gegenüber Dritten

Die Spieler*innen müssen dauerhaft (ausgenommen das Spiel) einen Abstand von 1,5
Meter zu allen weiteren Personen einhalten zum Schutz der Veranstaltungsbesucher und zum Eigenschutz.

9. Abschließende Bemerkung

Alle Zuschauer, Mannschaften und darüber hinaus beteiligte Personen sind angehalten, beim Vorliegen von Krankheitssymtomen am eigenen Körper oder bei Personen in der Familie sowie im nahen Umfeld von dem Besuch eines Spieles Abstand zu nehmen. Des weiteren haben sie sich an die allgemeinen Hygienerichtlinien gem. der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zu halten.
Sollten Krankheitssymtome festgestellt werden oder sollten die oben genannten Personen trotz wiederholter Aufforderung die Hygienerichtlinien vor, während oder nach dem Spiel nicht einhalten, wird Ihnen der Zutritt zur Halle verwehrt bzw. werden sie der Halle verwiesen.

10. Hygienebeauftagter und Stellvertreter

Verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung der getroffenen Maßnahmen und Regeln sind:
Michael Gilbert, 0172-2192982,

Stellvertreter:
Jörg Schäfer, 0170-8591033,