Die HSG Lumdatal hat in der Frauenhandball-Oberliga in der dritten Partie den ersten Saisonsieg gefeiert. Im Aufsteigerduell gegen die TGB Darmstadt setzte sich das Team des Trainergespannes Michael Gilbert und Marcel Köhler klar mit 32:23 (17:15) durch und sammelte im wichtigen „Vier-Punkte-Spiel“ die ersten Zähler der noch jungen Spielzeit.

„In der ersten Halbzeit waren wir in der Abwehr noch ein wenig passiv, haben uns nach der Pause aber deutlich gesteigert und hatten auch eine gute Torhüterleistung. Im Angriff haben wir eigentlich über die gesamte Partie sehr geduldig, aber gleichzeitig zielstrebig gespielt. Auf diese Leistung können wir wirklich aufbauen“, zeigte sich Coach Marcel Köhler im Anschluss äußerst zufrieden.

In einer torreichen ersten Halbzeit, in der beide Teams ihre Abwehrreihen zuhause gelassen zu haben schienen, wechselten die Führung mehrfach. Zunächst lagen die Gäste vorne (4:3, 5.), wenig später die Gastgeberinnen (7:5, 9.), ehe Darmstadt nach 20 Minuten wieder knapp mit 12:11 vorne lag. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dann aber den Lumdatalerinnen, die den Rückstand auch dank dreier Treffer der in dieser Phase stark aufspielenden Pia Cybulski in eine 17:15-Halbzeitführung umwandeln konnten.

Und an diese Phase knüpfte die HSG nach dem Wechsel nahtlos an, zog nach einem Treffer von Katharina Smajek auf 22:16 davon und zwang die Darmstädterinnen bereits nach 36 Minuten zu einer Auszeit. Zwar half diese zumindest den Gästen insoweit, dass Lumdatal die Führung nicht weiter ausbaute, näher heran kamen die Südhessinnen aber auch eine Viertelstunde vor Schluss nicht nicht (20:26). Auch ein zweites Timeout half dem Mitaufsteiger nicht weiter, im Gegenteil: Nach dem 26:21 baute Lumdatal den Vorsprung dank eines 5:0-Laufs spielentscheidend auf 31:21 aus, da Darmstadt in der Schlussphase doch sichtbar die Körner ausgingen.

Lumdatal: Olemotz, Schuster – Sauer (2/2), Schlapp (7), Franziska Müller (1), Schmidt (4/3), Hasenkamp, Madeleine Müller (5), Hilbrich (2), Bulling (2), Smajek (4), Cybulski (4), Parma (1), Althen.

Darmstadt: Görlich, Christiansen – Stemmler, Stein (1), Osner, Hüther (1), Auernhammer, Denzer (4), Weber (2/1), Corfei, Jung (7), Becker (8), Binder.

Schiedsrichter: Hanker/Klimmesch (Wiesbaden). – Zuschauer: 200. – Zeitstrafen: 2- 8 Minuten. – Rote Karte: Corfei (28.) – Siebenmeter: 7/5 – 1/1.

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