Die HSG Lumdatal hat ihre bärenstarke Hinrunde in der Frauenhandball-Oberliga gekrönt und mit der SG Kirchhof II ein Liga-Schwergewicht bezwungen. Dank des 32:30 (16:14)-Erfolges sammelte der Aufsteiger die Pluspunkte 14 und 15 und überwintert damit auf einem nie für möglich gehaltenen dritten Tabellenplatz.

„Ich bin natürlich sehr, sehr zufrieden mit unserem Auftreten. Es war insgesamt ein sehr schnelles Spiel mit relativ kurzen Angriffen. Wir haben viele gute Momente in der Offensive gehabt und viele Eins-gegen-Eins-Duelle gewonnen. Wenn wir in der Abwehr ins Sechs-gegen Sechs-kamen, haben wir es auch gut gemacht und stark verteidigt“, berichtete HSG-Trainer Marcel Köhler.

Dessen Team lief den Nordhessinnen zunächst hinterher (3:5, 10., 7:9, 18.), kämpfte sich aber beim 10:10 (21.) schon wieder zum Ausgleich. Und weil es im Angriff vor der Pause dann rund lief, lag der Neuling nach 30 Minuten sogar mit 16:14 in Führung.

Nach schnellen Treffern zu Beginn des zweiten Durchgangs zum 18:14 war die Richtung vorgegeben, über weite Teile der zweiten Hälfte lagen die Lumdatalerinnen dann deutlich in Führung und dies, obwohl die Zweitliga-Reserve nur zwei Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf hatte hinnehmen müssen. Nach zwischenzeitlichem Fünf-Tore-Vorsprung (26:21, 48., 30:25, 55.) kam Kirchhof in der Schlussphase zwar nochmal heran, im Gegensatz zu den letzten beiden Partien behielt der Aufsteiger aber diesmal die Nerven und brachte den Vorsprung über die Zeit. Pia Cybulski machte mit dem Treffer zum 32:29 alles klar für die HSG. „Das war natürlich eine ganz tolle Hinrunde meiner Mannschaft. Vor allem im Angriff haben wir uns deutlich weiterentwickelt. Aber im Januar gilt es an diese Leistungen anzuknüpfen, um unser Ziel zu erreichen. Denn man sieht, wie eng es in dieser Klasse zugeht, es sind lediglich fünf Punkte Vorsprung auf den viertletzten Platz“, so Köhler abschließend.

HSG Lumdatal: Olemotz, Schuster – Sauer (7/4), Schlapp (1), Elmshäuser (1), Franziska Müller (3), Schmidt, Hasenkamp (7), Madeleine Müller (4), Hilbrich (2), Cybulski (7), Parma.

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