Keine Punkte gab es zum Heimdebüt in der Frauenhandball-Oberliga für Aufsteiger HSG Lumdatal. Trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung kostete das Team des Trainer-Gespannes Köhler/Gilbert ein sechsminütiger Blackout vor der Pause die Chance auf Punkte, die dank des 30:24 (16:12)-Erfolges an den Gast der TGS Walldorf gingen.

„Wir waren vorher gut im Spiel und auch danach auf Augenhöhe, haben das Spiel aber in dieser Phase komplett weggeworfen. Das sind Erfahrungswerte, aus denen wir lernen müssen. Über die gesamte Spielzeit betrachtet haben wir auch viel zu viele Chancen liegen lassen und  zu vieleFehler erlaubt, um gewinnen zu können“, berichtete HSG-Trainer Michael Gilbert.

Bis zur eingangs erwähnten Sequenz war sein Team gut im Spiel, beim 6:6 durch Linksaußen Anna Fuhr (14.) noch gleichauf, ehe nach dem 7:8 (18.) der Faden komplett riss. Binnen sechs Minuten legte Walldorf vor 150 Zuschauern einen 5:0-Lauf (!) aufs Londorfer Parkett und zog auf 13:7 davon.

Nach dem Pausen-12:16 kämpften die Gastgeberinnen verzweifelt um den Anschluss, ließen aber offensiv einige Bälle liegen, sodass keineswegs brillierende Walldorferinnen  nach dem 24:21 (48.) auf 28:22 (55.) davonziehen und damit für die Entscheidung sorgen konnten. „Solche Aussetzer darfst du dir in dieser Klasse einfach nicht erlauben. Heute wäre sicherlich mehr möglich gewesen, jetzt heißt es an gewissen Stellschrauben zu drehen“, so Gilbert abschließend.

Lumdatal: Olemotz, Schuster – Sauer (8/7), Schlapp (2), Elmshäuser (1), Franziska Müller (4), Stein, Schmidt (4/1), Hasenkamp (1), Madeleine Müller (2), Fuhr (2), Smajek, Cybulski (1), Bulling .

Walldorf: Schulte, Ursel Unnold – Hicking (5), Büßer, Wiener (1), Schäfer (1), Kornhuber, Christel Unnold (6), Schönhaber (11/5), Rausch (1), Gastgeb (2), Grote, Andrikopoulou (2), Zimmermann (1).

Schiedsrichter: Schauer/Weißbeck (Wehlheiden/Hofgeismar/Grebenhain). – Zuschauer: 150. – Zeitstrafen: 4 – 14 Minuten. – Siebenmeter: 10/8 – 5/5.

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