Die HSG Lumdatal hat ihre starke Hinrunde in der Männerhandball-Landesliga (Mitte) am Samstagabend mit einem Derbysieg gekrönt. Gegen die HSG Linden siegte das Team von Trainer Eike Schuchmann mit 32:26 (15:15) und geht damit als starker Tabellendritter in die Pause. Der fünfte Platz des neu formierten Teams von Mario Weber kann sich aber ebenfalls mehr als sehen lassen.

„Wie so oft haben wir eine richtig starke zweite Halbzeit gezeigt, diszipliniert gespielt und in Angriff sehr konsequent agiert. Wir hatten immer wieder die richtigen Lösungen gegen die 3:2:1-Deckung Lindens parat und am Ende aus meiner Sicht auch die breitere Bank und dadurch mehr zuzusetzen“, berichtete ein zufriedener Lumdataler Trainer nach dem neunten Saisonerfolg.

In einer torreichen ersten Halbzeit, in der im Schnitt ein Treffer pro Minute fiel, begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe (5:5, 12., 10:10, 20.). Kurz vor dem Wechsel erarbeitete sich Linden eine 14:12-Führung, verpasste es aber in Überzahl, den Vorsprung mit in die Kabinen zu nehmen. Da die Gäste in dieser Phase zudem einen Siebenmeter ausließen, kam Lumdatal kurz vor dem Wechsel durch den elffachen Torschützen Max Kühn noch zum 15:15-Ausgleich.

Bis zum 20:20 durch Julian Wallwaey blieb das faire Derby dann noch offen, ehe Lumdatal durch Michi Kern beim 23:20 bereits davonzog. Eine Auszeit Webers brachte nicht den gewünschten Erfolg, bei der nächsten des Gästetrainers nur neun Minuten später hieß es schon 23:28. Und weil Marcel Köhler und Tim Marondel unmittelbar nach dem Timeout zum 29:23 bzw. 30:23 einwarfen, war die Partie bereits sieben Minuten vor dem Ende entschieden.

„Wir haben vor der Halbzeit versäumt, unsere Führung zu halten und sogar auszubauen. Dann wäre es sicherlich ein anderes Spiel geworden. Insgesamt haben uns irgendwann einfach auch die personellen Möglichkeiten und dadurch auch die Kräfte gefehlt. Trotz der Niederlage können wir mit unserer Vorrunde aber sehr zufrieden sein“, betonte Weber.

Lumdatal: Solbach, Schneider – Kuhnhenne (1), Stein, Kühn (11), von Bierbrauer, Henke (2), Haack, Rein (1), Marondel (2), Heß (1), Schlapp (1), Kern (4), Köhler (9/4).

Linden: Genger, Laudt – Wallwaey (5), Müller (2), Jung (7), Stöhr (1), Lenz (1), Rühl, Laun (4), Deimer (1/1), Weber (2), Höhn (3/1), Piesch.

Schiedsrichter: Rauch/Sattler (Maintal). – Zuschauer: 200. – Zeitstrafen: drei (Stein, Marondel, Schlapp) – eine (Deimer). – Siebenmeter: 4/4 – 3/2.

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